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Die Rover

Dienstag 18:30-20:00 Uhr

Die Roverstufe

 

Im Alter von 17 Jahren können Jugendliche Mitglied der Roverstufe werden. Die Zugehörigkeit zur Roverstufe endet mit 21 Jahren. Roverinnen und Rover sind unterwegs – nicht nur unterwegs zu verschiedenen Orten, sondern auch unterwegs vom Jugendlichen zum Erwachsenen und unterwegs zu sich selbst.

Rover sein heißt Unterwegs sein

In den ersten vier Tagen waren über 1.000 Roverinnen und Rover aus ganz Deutschland in ganz Deutschland unterwegs. Die Ziele gab es während der Reise, einige Ziele selbst gewählt, andere zugeteilt. Mit Erlebnissen von Freunden der Roverstufe, mit Überraschungen und ohne fest gebuchte Unterkünfte und natürlich mit Selbstverpflegung.

In Nürnberg: unterwegs zu neuen Ideen, neuen Aktionen und neuen Leuten. Dinge ausprobieren und umtriebig sein.

Ein Motto sagt: Sei gut, und du wirst glücklich sein. Meine Version ist: Sei gutgelaunt, und du wirst glücklich sein. Lord Robert Baden-Powell

17- bis 21-Jährige müssen sich mit den Fragen nach Erwerbsarbeit, beruf­licher Zukunft und Ausbildung auseinander setzen. Dabei taucht auch für Roverinnen und Rover die Frage nach der weiteren Lebensgestaltung auf, sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. Sie haben in der Rover­ runde die Gelegenheit, sich in dieser Frage mit Menschen in der gleichen Situation oder solchen, die diese Situation schon hinter sich haben, ausein­ ander zu setzen. Darüber hinaus bieten auch der Verband und die internati­ onale Pfadfinderbewegung Möglichkeiten zum Erwerb von Schlüsselqualifi­ kationen und zur Orientierung auf dem persönlichen Lebensweg.

In der Roverrunde haben Roverinnen und Rover die Möglichkeit, quer zu denken, ihre Vorstellungen von einer idealen Welt zu thematisieren und wei­ terzuspinnen. Fragen nach Gültigkeit, Mängeln und Veränderung von Wer­ ten, Normen, Rollenverständnissen, Lebensentwürfen usw. spielen dabei eine große Rolle. Daraus entstehen Ideen für Zukunftsbilder, Entwürfe für menschenwürdigeres Leben, Frieden und Chancengerechtigkeit in der Welt und vor Ort sowie Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen. Dazu ist es hilfreich, öfter mal den Gruppenraum zu verlassen und die Umgebung zu erkunden. Roverinnen und Rover dürfen es sich erlauben – auch ungefragt, einseitig und zugespitzt – das zu sagen, was sie denken und was sich andere vielleicht nicht trauen. Zunehmend lernen sie, ihren eigenen Standpunkt zu entwickeln und konstruktiv zu vertreten.

Roverinnen und Rover ermuntern sich gegenseitig, für ihre idealen Lebensvorstellungen oder gegen Ungerechtigkeiten einzutreten. Dabei suchen sie sich ihre eigenen Formen von gesellschaftlichem Engagement, die sehr vielfältig sein können. Gemeinsam ist diesen, dass sie lust- und ergebnisorientiert sein dürfen. Ausgehend von eigenen Interessen und Bezü­ gen bzw. ihrer Selbstverwirklichung mischen sich Roverinnen und Rover als Gruppe in Bereiche ein, in die sie sich allein nicht wagen würden. Zum gemeinsamen Anpacken bietet sich gerade die Projektmethode als geeignete Handlungsform an. Bei ihrer Form von gesellschaftlichem und politischem Engagement erwerben Roverinnen und Rover Kompetenzen, die sie auch nach ihrer Roverzeit nutzen können